Bambusflechten ist ein Kunsthandwerk, bei dem Bergbambus in Streifen oder Fäden gespalten wird, aus denen dann verschiedene Utensilien und Kunsthandwerke gewebt werden. Dieses Handwerk besitzt nicht nur einen großen praktischen Wert, sondern kann auch auf ein reiches historisches Erbe zurückblicken. Historisch gesehen wurde die Bambusweberei in Werkstätten betrieben und stützte sich dabei oft auf ein Meister-Lehrling-Verhältnis, das entweder von Generation zu Generation weitergegeben oder von der Werkstatt unterstützt wurde. Nach Abschluss ihrer Ausbildung gründeten die Lehrlinge ein eigenes Unternehmen, stellten neue Lehrlinge ein und gaben die Fähigkeiten durch mündlichen und praktischen Unterricht weiter. Bambusflechten wird typischerweise zur Herstellung von Haushaltsgegenständen und landwirtschaftlichen Geräten verwendet.
Am 7. Juni 2008 genehmigte der Staatsrat die Aufnahme der Bambusflechtkunst in die zweite Gruppe der nationalen Liste des immateriellen Kulturerbes.
Historische Ursprünge
Als traditionelles chinesisches Kunsthandwerk lässt sich das Bambusflechten bis in die Jungsteinzeit vor etwa 6.000 bis 7.000 Jahren zurückverfolgen. Nachdem die Menschen sesshaft geworden waren, betrieben sie einfache Landwirtschaft und Viehzucht. Alle überschüssigen Nahrungsmittel aus geerntetem Reis, Hirse und gejagten Tieren wurden für die spätere Verwendung gelagert.
Damals verwendeten sie lokale Materialien und benutzten verschiedene Werkzeuge wie Steinäxte und Messer, um Zweige von Pflanzen abzuhacken und daraus Körbe und andere Utensilien zu flechten. Während der Shang-Dynastie wurden die Webmuster aus Bambus und Rattan immer vielfältiger. Während der Frühlings- und Herbstperiode und der Zeit der Streitenden Reiche wurde Bambus vermehrt verwendet und das Bambusflechten entwickelte sich allmählich zu einem Handwerk. In der Song-Dynastie war das Bambusweben äußerst beliebt geworden.
Während der Mitte der Ming-Dynastie erweiterte sich die Verwendung von Bambusweberei weiter und die Weberei wurde immer ausgefeilter. Darüber hinaus wurde es mit anderen Handwerkskünsten wie der Lackkunst kombiniert, wodurch zahlreiche hochwertige Bambusgefäße entstanden.
Während der Qing-Dynastie, insbesondere nach der Herrschaft des Kaisers Qianlong, erlebte das Bambusweben eine Blütezeit.
Nach den 1950er Jahren wurde die Bambusflechtkunst offiziell Teil des Kunsthandwerks und gelangte in den Bereich der Kunst.
Haupttypen
Ein in ganz Südchina verbreitetes Volkshandwerk. Der Süden meines Landes ist reich an Bambusarten, darunter Bambus, Wasserbambus, Bambus, Bambus und Moso-Bambus und etwa 200 weitere. Arbeiter verwendeten Bambus zur Herstellung von Möbeln und zum Weben von Gegenständen und entwickelten dabei eine Vielzahl von Webtechniken mit ausgeprägten künstlerischen Merkmalen. Zu den häufig verwendeten Techniken gehören:
1. Beim Flechten werden Bambusstränge und -streifen durch Zupfen und Pressen miteinander verwebt, um Kette und Schuss zu erzeugen.
2. Blüte, bei der Bambusverbindungen geformt und dekoriert werden.
3. Intarsien: Dabei werden die Oberfläche oder Querschnitte von Bambus verwendet, um Blumenmuster oder Gebrauchsgegenstände herzustellen.
4. Beim Perlenverfahren werden Bambusverbindungen in kleine Abschnitte zerlegt und diese dann zusammengefädelt.
5. Federdrehen, bei dem Bambusfedern zu verschiedenen Utensilien verarbeitet werden.
Heute wird beim traditionellen Bambusflechten zwar an alten Methoden festgehalten, es werden jedoch moderne Designkonzepte berücksichtigt, wobei der praktische Wert erhalten bleibt und es gleichzeitig als Kunstwerk in das Leben von mehr Menschen integriert wird.
Dieses immaterielle Kulturerbe, das wie die flexiblen Bambusstreifen von jahrtausendelanger Weisheit und Erfindungsgabe durchdrungen ist, schreibt im Lauf der Zeit immer wieder neue Kapitel und hält die kulturellen Wurzeln der chinesischen Nation durch Vererbung und Innovation am Leben.
Ihre Bedürfnisse, die wir erfüllen, Ihre Stimme, auf die wir hören, um Ihre Schönheit zu weben.